FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 10.12.2009:

CDU befürwortet neues Baugebiet in Altenlingen Oppositionsparteien dagegen – Demografischer Wandel und Strukturkonferenz werden nicht berücksichtigt

LT - Lokales
bm Lingen. 31 Einzel-, zwei Doppel- und vier Reihenhäuser auf Grundstücken zwischen rund 500 und 1000 Quadratmetern sollen in Altenlingen auf der „Erweiterung Wallkamp“, längs des Dortmund-Ems-Kanals, gebaut werden. Das beschlossen die Mitglieder des Lingener Planungs- und Bauausschusses im Verlauf ihrer jüngsten Sitzung bei sechs Ja- und vier Nein-Stimmen.
Nach Angaben der Verwaltung sind die Wohnbaugrundstücke in Altenlingen zum größten Teil vergeben, sodass für eine weitere bauliche Entwicklung neue Grundstücke ausgewiesen werden müssen.
Geeignet dafür sei eine rund 3,6 Hektar große Fläche östlich des Dortmund-Ems-Kanals. Im Westen werde die Fläche von bereits bebauten Grundstücken, die von der Straße Wallkamp erschlossen werden, begrenzt. Südlich grenze die unbebaute Fläche an die nördlich des Forstweges bestehenden öffentlichen Einrichtungen des Ortskernes von Altenlingen.
Die äußere Erschließung des Plangebietes erfolge über Anbindungen an den Forstweg im Süden und die Straße Wallkamp im Osten.
Ein entlang dem Kanal bestehender 15 Meter breiter Baumbestand wird in die Planungen mit einbezogen und auf 30 Meter verbreitert.
Während sich die CDU für die Ausweisung des neuen Plangebietes aussprach, sparten die Oppositionsparteien nicht mit deutlicher Kritik an der vorgestellten Planung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels könne man diesem Ansinnen „nicht mit ruhigem Gewissen zustimmen“.
FDP-Ratsherr Jens Beeck machte unter anderem darauf aufmerksam, dass Landrat Hermann Bröring und auch Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott darauf verwiesen hätten, zukünftig sparsamer mit der Ausweisung neuer Baugebiete umzugehen. „Leider folgen den Verwaltungssprüchen keine Taten, sondern sie konterkarieren die Planungen. Deshalb ist dieses Konzept für mich nicht zustimmungsfähig.“ In die gleiche Kerbe schlug auch Sozialdemokrat Hajo Wiedorn: „Noch in der kürzlich stattgefundenen Strukturkonferenz hat der Landrat darauf hingewiesen, nicht überall und in jedem Dorf neue Baugebiete zu schaffen. Und deshalb kann ich diesen Planungen nicht zustimmen.“
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