FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 05.11.2009:

FDP bleibt beim Standort B 214

LT - Lokales
Für den Arenaneubau
Lingen. Die ursprünglich am Thema Lärmschutz festgemachte Standortfrage für den Bau der Emslandarena in Lingen ist nach Auffassung der FDP-Stadtratsfraktion zwischenzeitlich viel weiter fortgeschritten.
„Im Zuge der Vorplanungen für die Anforderungen an eine künftige hochwertige Veranstaltungshalle ist deutlich geworden, dass die an das Gebäude und dessen Funktionalität zu stellenden Anforderungen am Standort Lindenstraße kaum umzusetzen sind“, so der FDP- Fraktionsvorsitzende Jens Beeck.
Würde man den Versuch unternehmen, ergänzte Fraktionsmitglied Arno Bavink, so würde man Wände und Decke des bestehenden Gebäudes nicht nur im Bereich der Schnittstelle mit dem Neubau, sondern insgesamt umbauen müssen. Von kostensparenden sogenannten. Synergieeffekten bleibe dann nichts mehr übrig.
Der Bau einer Veranstaltungshalle müsse neben dem komfortablen Zugang und der ansprechenden Innengestaltung und Akustik sowohl die Interessen der Besucher wie die der Veranstalter in den Blick nehmen, betonte Anna Matern-Bandt. Diese funktionalen Bedürfnisse der Veranstalter, die am Ende ein wesentlicher Standortfaktor zugunsten der Emslandarena in Lingen gegenüber den Wettbewerbern in den umliegenden größeren Städten werden solle und müsse, sei nur mit einem Neubau auf hinreichend großem Gelände zu schaffen.
Auch der mögliche parallele Betrieb von Großveranstaltungen in der neuen Arena und dem in Lingen gut eingeführten Markt- und Messebereich in den Emslandhallen an der Lindenstraße spreche für eine räumliche Trennung.
Die sachlichen Prüfungen des Vorhabens hätten schon jetzt ergeben, dass die richtige und zukunftweisende Lösung an der Lindenstraße nicht realisiert werden könne. Dies gelte unabhängig von Fragen des Lärmschutzes und der Verkehrsführung. Die FDP-Fraktion stehe daher zum Standort Frerener Straße, heißt es in der Mitteilung weiter.
Insgesamt spricht sich die FDP-Fraktion dafür aus, jetzt keine Kompromisse mit allen und jedem zu suchen, nur um einen Kompromiss zu erzielen. Alte Fehler schon beim Bau der Emslandhallen dürften sich nicht wiederholen. Vielmehr sei alles zu tun, um Lingen als Veranstaltungsort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt attraktiv zu halten und zeitgleich zum Anziehungspunkt auch für die Menschen in der ganzen Region zu werden.
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