FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 25.08.2009:

Blau und Gelb sind seine Farben

Norbert Brüggemann ist 34 Jahre jung; der Gerstener tritt bei der Bundestagswahl am 27. September aber bereits zum zweiten Mal für die FDP an. Foto: vb
Norbert Brüggemann ist 34 Jahre jung; der Gerstener tritt bei der Bundestagswahl am 27. September aber bereits zum zweiten Mal für die FDP an. Foto: vb
LT vom 25.08.2009
Von Carsten van Bevern
Gersten. Blau und Gelb. Das sind die Farben der Partei von Norbert Brüggemann – seit 2001 ist der 34-jährige Radio- und Fernsehtechniker Mitglied der FDP. Nun tritt der Gerstener zum zweiten Mal bei der Bundestagswahl für die Liberalen an. Und Blau und Gelb sind auch die Farben des Logos seines Geschäftes: Im Mai 2004 hat er sich selbstständig gemacht und vor zweieinhalb Jahren im Gerstener Gewerbegebiet ein kleines Radio- und Fernsehgeschäft mit Werkstatt und angeschlossener Wohnung gebaut.
Wie ist er in so jungen Jahren zur FDP gekommen? „Seit den 90er-Jahren habe ich mich für Politik interessiert“, berichtet Brüggemann, der auch acht Jahre im Vorstand der örtlichen Landjugend aktiv war. 2001 hat er sich schließlich die Programme aller größeren Parteien schicken lassen und sie miteinander verglichen.
„Nicht alles für jeden Bürger vom Staat regeln lassen, lieber die Eigenverantwortung stärken und gleichzeitig sozial Schwächere nicht fallen lassen. Das hat mir bei der FDP gefallen“, erklärt der bodenständige Brüggemann die Grundlage für seine Entscheidung, sich genauer mit der FDP zu befassen und Parteiveranstaltungen in der Region zu besuchen. Dann ging alles sehr schnell: 2001 trat er bereits bei der Kommunalwahl an. „Auf welchem Platz bist du denn auf der CDU-Liste?“, hieß es damals in seiner seit vielen Jahren von Christdemokraten politisch beherrschten Gemeinde. „Nein, ich kandidiere nicht für die CDU.“ „Was denn, für die SPD?“. „Nein, für die FDP.“
„Viel zugetraut haben mir Freunde und Nachbarn wohl nicht“, schmunzelt er noch heute. Rund 14 Prozent haben aber FDP gewählt. „Und ich bekam nur 50 oder 60 Stimmen weniger als unser Bürgermeister“, berichtet er nicht ohne Stolz über den Erfolg bei seiner ersten Kommunalwahl. Inzwischen ist er sowohl im Gerstener als auch im Lengericher Samtgemeinderat aktiv. Seit 2006 bildet er im Gerstener Rat mit Norbert Schmidt die kleine FDP-Fraktion. Und bei seiner ersten Bundestagskandidatur 2002 konnte er auch den CDU-Abgeordneten Hermann Kues ein wenig ärgern: Zumindest in Gersten holte er mehr Stimmen als der Parlamentarische Staatssekretär, der allerdings souverän wieder in den Bundestag einzog.
In der Gemeinderatspolitik hat er sich dabei mehr Mitbestimmung für alle Bürger auf die Fahnen geschrieben. Und da mittlerweile nicht nur die Ratssitzungen im Gemeindeblatt angekündigt, sondern die Ergebnisse dort auch veröffentlicht werden, sieht er sich da auf einem guten Weg. „Die Gemeinderatspolitik läuft sowieso ganz harmonisch ab“, betont der Liberale. Und in der Bundespolitik: „Ja, da würde ich mir den Bürokratieabbau und ein wesentlich vereinfachtes Steuersystem mit nur noch drei Steuerklassen auf die Fahnen schreiben.“ In diesem Zusammenhang kritisiert er auch die Abwrackprämie: „Ich hätte lieber die Mehrwertsteuer ein wenig gesenkt. Davon hätte jeder etwas gehabt, und jeder Bürger hätte selbst entscheiden können, in welches Produkt er investiert.“
So sind Blau und Geld zwei wichtige Farben im Leben Norbert Brüggemanns. Aber nicht nur: Denn Grün-Weiß sind die Vereinsfarben vom SV Werder Bremen. Neben seinem Engagement im Förderverein vom SV Viktoria Gersten war er auch mehrere Jahre im Vorstand des Fanclubs der Werderfreunde Emsland aktiv. Aber am Tag der Bundestagswahl am 27. September, da geht es nur um die Farben Blau und Gelb im Hause Brüggemann – denn Werder Bremen tritt bereits am 26. September gegen den FSV Mainz 05 an . . .
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