FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 21.07.2009:

Mann der ersten Stunde - Der ehemalige Landrat Klaus Stricker (83) ist verstorben

LT - Landkreis Emsland
hjh Dörpen. Mit Klaus Stricker aus Dörpen ist am vergangenen Sonntag im Alter von 83 Jahren ein „Mann der ersten Stunde“ des Landkreises Emsland gestorben. Er wurde 1977 vom Kreistag einstimmig zum Landrat des neugegründeten Großkreises gewählt. Stricker erwarb sich durch sein großes Engagement wichtige Verdienste um das Wohl dieser kommunalen Einheit.
Es ist mit ein Verdienst des stets auf Ausgleich bedachten Pädagogen, dass sich der per Gesetz „verordnete“ Landkreis Emsland aus einer schwierigen Ausgangslage heraus bereits in den ersten Jahren erfolgreich entwickelte. Dabei war der Konrektor der Aschendorfer Amandusschule ein ehrenamtlicher Landrat, der vor allem auf die Chancen setzte, die der neue Zusammenschluss den Menschen zwischen Papenburg und Salzbergen bot, was er in vielen seiner Reden stets betonte.
Klaus Stricker war als Landrat des Emsland von 1977 bis 1981 in einer Position tätig, die er bereits zuvor im Kreis Aschendorf-Hümmling von 1973 bis 1976 ausgeübt hatte. 1968 wählten ihn die Bürger erstmals in den Kreistag Aschendorf-Hümmling. Gesundheitlichen Gründe bewogen den verdienten Emsländer schließlich dazu, 1981 seine kommunalpolitische Tätigkeit zu beenden. Im Februar 1987 würdigte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Lebenswerk Strickers mit dem Bundesverdienstkreuz. Im August machte ihn dann der Landkreis Emsland zum ersten Träger der Emsland-Medaille.
Geboren ist Klaus Stricker am 17. April 1926 in Neuvrees. Er machte in Cloppenburg das Abitur und studierte danach Pädagogik. Seine erste Lehrerstelle nahm Stricker am 9. Juni 1949 an der Volksschule der kleinen Grenzgemeinde Neurhede an. Zwischenzeitlich wurde er am 1. April 1951 an die Volksschule in Lorup versetzt, wo er am 11. September 1952 seine zweite Lehrerprüfung ablegte. Im Anschluss unterrichtete er vom 1. April 1953 bis zum 31. März 1955 an der Volksschule in Rhede, wo auch der jetzige Landrat Hermann Bröring zu seinen Schülern zählte. Von 1955 bis 31. März 1961 war er erneut an der Volksschule Neurhede tätig, jetzt als Hauptlehrer. Am 1. April 1964 trat er schließlich den Lehrerdienst an der Mittelpunktschule in Aschendorf (der heutigen Amandusschule) an. Von 1966 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1985 war hier er als Konrektor tätig.
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