FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 04.07.2009:

Emslandarena: FDP fordert eine sachgerechte Diskussion

LT - Lokales
Beeck: Wir stehen ohne Abstriche zu diesem wichtigen Projekt
Lingen. „Wir haben den Bau einer großen, modernen und leistungsfähigen Veranstaltungshalle in Lingen als Erste betrieben, weil wir dies für richtig halten. Und wir stehen ohne Abstriche zu diesem wichtigen Projekt für Lingen und die gesamte Region, auch wenn eine kleine, aber gut vernehmbare Zahl von Bürgern dies nicht nachvollziehen kann.“ Das erklärte der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Lingen, Jens Beeck, in der Mitgliederversammlung.
„Die an vorsätzliche Des-information grenzenden Zahlenspiele einiger Gegner des Projekts ändern weder unsere Position noch die tatsächlichen Zahlen.“ Wenn etwa ein Ratsmitglied mit abstrusen Berechnungen vorgaukele, durch den Bau der Emslandarena würden künftig jährlich über zwei Millionen Euro städtischen Geldes oder mehr verbrannt, und diese Zahlen noch als „ehrlich und belastbar“ kennzeichne, dann habe dies mit einer sachorientierten politischen Diskussion nichts mehr zu tun.
Richtig sei, dass Veranstaltungshallen als Teil der kommunalen Infrastruktur ebenso wenig kostendeckend betrieben werden könnten wie etwa ein Hallen- oder Freibad, öffentlicher Personennahverkehr oder Parkplätze. Bei all diesen kommunalen Angeboten möge man auch über das angemessene Verhältnis von Zuschussbedarf zu Mehrwert für die Bürger diskutieren können – aber dann mit ehrlichen Zahlen. Für den Bereich der Veranstaltungshallen bedeute dies, dass der derzeitige Zuschuss für den Betrieb der jetzigen Emslandhallen von knapp 400 000 Euro jährlich durch einen (zunächst zusätzlichen) Neubau der Emslandarena auf künftig rund eine Million Euro für beide Standorte ansteigen werde.
Dafür erhalte man dann die Option, das Veranstaltungsangebot in Lingen noch attraktiver zu machen und zusätzlich Märkte und Messen einerseits und Großveranstaltungen und Konzerte andererseits sogar parallel anbieten zu können. Die wahre Alternative sei der nur noch abgespeckte weitere Betrieb der bestehenden Hallen ohne Konzert- und Großveranstaltungen im Abendbereich, sodass wegen der hierdurch entfallenden Einnahmen das bestehende Defizit bei weitgehend gleichbleibenden Kosten auch steigen und künftig mehr als die derzeitigen 400 000 Euro betragen würde.
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