FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 26.06.2009:

Beeck einstimmig wiedergewählt / FDP: Emslandarena ist richtige Entscheidung

www.lingen-ems.de am 26.06.2009
FDP Ortsverband Lingen / Emsland-Süd wählt alle Vorstandsmitglieder einstimmig

Für zwei Jahre turnusgemäß neu gewählt haben die Liberalen im südlichen Emsland ihren Ortsvorstand. An der Spitze des Verbands steht weiter der 39-jährige Lingener Rechtsanwalt Jens Beeck. Vor der Wahl hatte der Ehrenvorsitzende des Verbands, Walter Kellner, sich bei Beeck für dessen nunmehr 18 Jahre in der Vorsitzendenfunktion bedankt. Jahre in denen auch in schwierigen Zeiten ein ständiger Zuwachs an Mitgliedern gelungen ist und zudem bei jeder einzelnen Wahl seit 1991 die Ergebnisse in Lingen besser waren, als bei der vorherigen. „Besser geht´s nicht,“ fasst Walter Kellner seinen Dank gewohnt plakativ und deutlich zusammen.

Zuvor hatte Beeck in seinem Rechenschaftsbericht die höchst erfreuliche Mitgliederentwicklung herausgestellt und hier besonders den Zuwachs auch aus den Reihen der neu gegründeten Jungen Liberalen betont. „Dabei ist besonders erfreulich, dass die Jungen Liberalen zwar ein eigenständiger Verband und keine Unterorganisation der Partei sind, sich aber dennoch hoch konstruktiv in die inhaltliche und organisatorische Arbeit der FDP einbringen.“
Dies habe nicht zuletzt bei der Europawahl kräftig geholfen. „Dass wir in Lingen einmal an politischen Informationsständen mit mehr als 20 Mitstreitern zeitgleich für unsere Positionen werben können,“ so Beeck weiter, „hätte ich mir vor einigen Jahren auch nicht vorstellen können.“ Nur folgerichtig sind bei den späteren Wahlen mit Daniel Krieger, Henning Meß und Christian Straker gleich drei Junge Liberale stimmberechtigt in den Vorstand eingezogen.
Die Arbeit für die Partei mache derzeit sehr viel Freude, zumal das Werben um das Vertrauen der Bürger zunehmend gelinge. Neun Prozent zur Europawahl, bei der jeder Wähler nur eine Stimme zu vergeben hat, seien eine echte Aufmunterung, weiter für Programm und Personen der FDP zu werben.

Besonderen Dank richtete Beeck auch an die zwei weiteren FDP Mitglieder im Lingener Stadtrat, Anna Matern-Bandt und Arno Bavink. „Die Zusammenarbeit in dieser Fraktion macht richtig Spaß, ist intern von konstruktiver Diskussion um die richtigen Antworten auf die Fragen der kommunalen Entwicklung geprägt und von großer Geschlossenheit nach außen,“ so Beeck weiter. „Wir setzen in der Fraktion die Grundlage der erfolgreichen Arbeit des Ortsverbands konsequent weiter um: Ob es um Inhalte oder um Personen geht, wir handeln als liberale Familie freundschaftlich für- und miteinander und nicht gegeneinander.“

Diese Geschlossenheit erlaube es auch glasklar für Positionen einzutreten, die mindestens auf den ersten Blick nicht besonders populär erscheinen.


„Wir haben den Bau einer großen, modernen und leistungsfähigen Veranstaltungshalle in Lingen als erste betrieben, weil wir dies für richtig halten. Und wir stehen ohne Abstriche zu diesem wichtigen Projekt für Lingen und die gesamte Region, auch wenn eine kleine aber gut vernehmbare Zahl von Bürgern dies nicht nachvollziehen kann“, so Beeck.
„Die an vorsätzliche Des-Information grenzenden Zahlenspiele einiger Gegner des Projekts ändern weder unsere Position, noch die tatsächlichen Zahlen.“ Wenn etwa ein Ratsmitglied mit abstrusen Berechnungen vorgaukele, durch den Bau der Emslandarena würden künftig jährlich über 2 Mio Euro städtischen Geldes oder mehr verbrannt, und diese Zahlen noch als „ehrlich und belastbar“ kennzeichne, dann habe dies mit einer sachorientierten politischen Diskussion nichts mehr zu tun. Richtig sei, dass Veranstaltungshallen als Teil der kommunalen Infrastruktur ebenso wenig kostendeckend betrieben werden könnten, wie etwa ein Hallen- oder Freibad, öffentlicher Personennahverkehr oder Parkplätze. Bei all diesen kommunalen Angeboten möge man auch über das angemessene Verhältnis von Zuschussbedarf zu Mehrwert für die Bürger diskutieren können – aber dann mit ehrlichen Zahlen. Für den Bereich der Veranstaltungshallen bedeute dies, dass der derzeitige Zuschuss für den Betrieb der bestehenden Emslandhallen von knapp 400.000 Euro jährlich durch einen (zunächst zusätzlichen) Neubau der Emslandarena auf künftig rund eine Million Euro für beide Standorte ansteigen werde. Dafür erhalte man dann die Option das Veranstaltungsangebot in Lingen noch attraktiver zu machen und zusätzlich Märkte und Messen einerseits und Großveranstaltungen und Konzerte andererseits sogar parallel anbieten zu können. Die wahre Alternative ist der nur noch abgespeckte weitere Betrieb der bestehenden Hallen ohne Konzert- und Großveranstaltungen im Abendbereich, so dass wegen der hierdurch entfallenden Einnahmen das bestehende Defizit bei weitgehend gleich bleibenden Kosten auch steigen und künftig mehr als die derzeitigen 400.000 Euro betragen würde. „Die wahren Alternativen sind daher: ein jährliches Defizit von mindestens 500.000 Euro für einen massiven Rückschritt im Veranstaltungsangebot oder gut 1 Mio jährliches Defizit bei Erhalt und deutlichem Ausbau des Angebotes,“ so Beeck.
„Vor diese Alternative gestellt kann man nur für einen raschen Bau der Emslandarena stehen,“ ergänzt Anna Matern-Bandt, „zumal das künftige Angebot dann den Lingener Bürgern etwas dafür zurück gibt, dass die große Steuer- und Finanzkraft der Stadt durch sie und durch den großen Konsens in der Stadt bei Ansiedlungen von Unternehmen erzielt werden konnte.“
Auch Daniel Krieger und Henning Meß betonten, dass ohne den Neubau viele Veranstaltungen, wie etwa das Nightwish-Konzert vor wenigen Wochen in Lingen sonst zukünftig nicht mehr möglich wären. Lingen sei derzeit eine echte Bank in den Tournee-Plänen namhafter Künstler. Dies müsse gefestigt und ausgebaut und nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

Bei den anschließenden Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt:
Jens Beeck (Vorsitzender); Anna Matern-Bandt und Norbert Brüggemann (stv Vorsitzende); Arno Bavink (Schatzmeister); Daniel Krieger (Schriftführer); Dr.Martin Klann, Jürgen Wiggerthale, Henning Meß, Christian Straker und Dietmar Hibbeler (Beisitzer); Martin Hagemann, Norbert Schmidt und Wolfram Jüttner (kooptiert).
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