FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 19.06.2009:

Emslandarena: Fachausschuss stimmte Flächennutzungsplanänderung zu – Heftige Kritik an Koop

Jens Beeck: Freude über weiteren (Planungs-)Schritt in Richtung Emslandarena
Jens Beeck: Freude über weiteren (Planungs-)Schritt in Richtung Emslandarena
LT - Lokales
bm Lingen. Kritik von allen Seiten erntete am Mittwochabend der fraktionslose Ratsherr Robert Koop, dem fast alle Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Stadt vorwarfen, in Sachen Emslandarena bewusst mit falschem Zahlenmaterial zu hantieren und damit Unruhe und Besorgnis in der Bevölkerung zu schüren.
Allen voran warf JensBeeck (FDP) Koop vor, mit Zahlen zu hantieren, die jeder Grundlage entbehrten. Zudem machte der Liberale darauf aufmerksam, dass auch in vielen Leserbriefen Summen zum geplanten Hallenneubau genannt würden, „die ich so nicht kenne.“ Beeck rief dazu auf, sich zukünftig nur auf wirklich echte Informationen zu stützen, um in der Sache auch vernünftig miteinander diskutieren zu können.
Auch Hajo Wiedorn, SPD, unterstrich nicht nur die kritisierenden Bemerkungen des FDP-Politikers in Richtung Koop. Wiedorn erklärte zudem, dass die Machbarkeitsstudie und das Lärmgutachten maßgeblich dazu beigetragen hätten, den Knoten zu lösen, der sich um die Standortfrage der Halle geschlungen habe. „Was wir jetzt noch brauchen, ist eine vernünftige Verkehrsplanung“, erklärte der Sozialdemokrat.
Aufhorchen ließ die Mitglieder des Ausschusses ein Vorstoß von Heinz Willigmann (SPD), die selbst auferlegte „Deckelung“ des Arena-Bauvorhabens in Höhe von 25 Millionen Euro netto unter Umständen aufzuheben. „Wenn wir mit dieser Halle auffallen wollen, brauchen wir 5000 Sitzplätze, die nun mal Geld kosten.“ Man solle nicht wie bei den „alten Emslandhallen“ die Pläne um die Hälfte zusammenstreichen, um dann ein Ergebnis zu haben, das nur halbherzig sei. „Wenn schon, denn schon“, betonte Willigmann.
Für die CDU betonte Stefan Heskamp, dass sich die Christdemokraten für die Halle und für den Standort an der Frerener Straße ausgesprochen hätten. Rückblickend machte Heskamp zudem darauf aufmerksam, dass unter anderem auch die Unterführung der Bahn am Bahnhof und die Lookentorpassage zu Anfang für viel Aufsehen und Aufregung in der Bevölkerung gesorgt hätten. Letztendlich seien aber beide Projekte nicht nur angenommen, sondern auch begrüßt worden.
Auch Uwe Hilling machte deutlich, dass in diversen Veröffentlichungen viel polemisiert worden sei und man doch um der Sache willen mit korrekten Zahlen arbeiten sollte. Birgit Kemmer, Bündnis 90/Die Grünen, die sich gegen einen Hallenneubau an der Frerener Straße aussprach, erklärte, dass sie zwar für eine neue Halle sei, aber „nicht an dieser Stelle“. Gemeinschaftlich beschlossen habe man vor rund einem Jahr die Erweiterung der „alten Emslandhallen“, ein Entschluss, den sie auch noch heute mittragen könne. „Ich sage Ja zu einer Halle, aber Nein zu diesem Standort“, erklärte die Ratsfrau.
Robert Koop betonte, dass die Kosten für diesen Hallenneubau „nicht mehr zu vertreten“ und auch der Standort „falsch“ gewählt worden sei.
Stadtbaurat Georg Lisiecki machte deutlich, dass die Bedarfsanalyse ein maßgebliches Entscheidungskriterium für den Neubau einer Emslandarena gewesen sei. Selbst wenn man am alten Standort eine Tiefgarage bauen würde – geschätzte Kosten rund 30 Millionen Euro – sei das Lärmproblem nicht gelöst. Der Flächennutzungsplanänderung wurde, wie schon im Ortsrat, zugestimmt.
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