FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 16.06.2009:

Bröring: Neue Arena hilft Unternehmen

LT,MT, EZ - Kreis Emsland
„An B 214 günstig gelegen“
pe Lingen. Landrat Hermann Bröring hat den Standort B 214 in Lingen-Laxten für den Neubau der Emslandarena begrüßt.
Gegenüber unserer Zeitung erklärte Bröring gestern, dass dieser Standort verkehrstechnisch sehr gut angebunden sei. „Wenn es an den bisherigen Emslandhallen aus lärmtechnischen Gründen nicht geht, sollten wir den großen Sprung machen und nicht kleinkariert arbeiten“, meinte der Landrat. Landkreis Emsland und das Land unterstützen das Vorhaben mit jeweils fünf Millionen Euro.
Bröring unterstrich außerdem die Bedeutung der Emslandarena über ihren Veranstaltungscharakter hinaus. Eine solche Arena stelle auch eine Ausstellungsplattform für emsländische Unternehmen und solche aus der Grafschaft dar, die sie dabei unterstütze, Netzwerke zu knüpfen und Standortwerbung zu betreiben. Von der Wirtschaft dieses Raumes werde immer wieder beklagt, dass die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften außerhalb der Region dadurch beeinträchtigt werde, „dass die Sichtweise auf den Landkreis Emsland immer noch mit einem ‚Torfstecherimage‘ verbunden ist und auch das vorhandene Kernkraftwerk zu Akzeptanzproblemen führt“, so Bröring. Aus diesem Grunde werde die neue Arena auch dafür benötigt, die dynamische Entwicklung des Emslandes und die Lebensqualität dieser Region herauszustellen.
Unterdessen hat Lingens Oberbürgermeister Heiner Pott die Kritik der „Bürgerinitiative Arenawahn“ an einer „fehlenden Bedarfsanalyse“ als falsch zurückgewiesen. Das renommierte Institut Wenzel Consulting habe im vergangenen Jahr eine Machbarkeitsstudie mit Bedarfs- und Marktanalyse für eine neue Emslandarena erstellt, sagte Pott gestern gegenüber unserer Zeitung. Diese Analyse sei ausführlich in den städtischen Gremien erörtert worden. Dabei sei es auch um die Größenordnung der neuen Halle gegangen. Derzeit gehe man von einer Sitzplatzkapazität von 3500 aus, die mittels Stehplätzen auf 5000 erweitert werden könne. Das Raumvolumen sei so zu gestalten, dass der Baukostenrahmen von 25 Millionen Euro eingehalten werde. „Nicht die Halle bestimmt die Kosten, sondern die Kosten die Größe der Halle“, sagte Pott.
Dabei mahnte er gleichzeitig eine Versachlichung in der Diskussion an. „Mit Polemik und falschen Behauptungen wird seitens der Bürgerinitiative versucht, Stimmung zu machen“, bemängelte Pott. Dies kritisiere er ebenso wie der Verwaltungsausschuss.
Die BI hatte sich letzte Woche in einem Brief an Rat und Verwaltung gewandt und betont, dass die Politik „eine finanzielle Wüste für unsere Kinder und Kindeskinder“ hinterlasse.
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