FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 03.06.2009:

Konzept soll Grundstücke besser vermarkten

Jens Beeck, FDP Fraktionsvorsitzender
Jens Beeck, FDP Fraktionsvorsitzender
LT am 03.06.2009
Wirtschafts- und Grundstücksausschuss tagte
bm Lingen. „Anscheinend werden wir unsere Grundstücke in der Stadt nicht mehr los und müssen jetzt zu solchen Instrumenten greifen wie einem Konzept zur Vermarktung von Wohnbaugrundstücken in der Stadt Lingen.“ Das kritisierte jetzt Jens Beeck, FDP, im Rahmen der Sitzung des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.
Zum Hintergrund: Beeck kritisiert seit vielen Jahren die Ausweisung immer neuer Baugrundstücke in der Stadt Lingen und ihren Ortsteilen. Der Freidemokrat spricht sich dafür aus, die Bebauung in der Stadt zu verdichten und weniger Grundstücke in den Ortsteilen zur Bebauung freizugeben.
Bevor es in die allgemeine Diskussion ging, hatte Helmut Höke, Leiter Fachdienst Liegenschaften, erläutert, weshalb die Stadt zu dem Werkzeug eines neuen Konzeptes zur Vermarktung von Wohnbaugrundstücken greife.
Höke: „Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv mit der Vermarktung befasst und dem Konzept verschiedene Kriterien zugrunde gelegt.“ Sei es die Zielgruppe, der Bedarf und dessen Planungen, der Einsatz von Standortfaktoren, Verkaufspreise oder auch die Vergabekriterien: Alles wurde und werde gezielt unter die Lupe genommen, um auch Menschen aus dem Umland für die Stadt Lingen gewinnen zu können. Nach Angaben der Verwaltung stünden zurzeit rund 300 Grundstücke in den Angebotsplanungen der Stadt.
Beeck kritisierte, dass man jetzt schon die Menschen von außen holen müsse, um die ausgewiesenen Bauplätze auch verkaufen zu können. Ein klares Zeichen dafür, dass die Stadt in den vergangenen Jahren viel zu freizügig mit dem Ausweisen von Bauflächen umgegangen sei.
Für die CDU erklärte Reinhold Diekamp, dass das Ausweisen von Wohnbauflächen unter anderem die Entwicklung der einzelnen Ortsteile gewährleiste. „Das Konzept bietet uns eine neue Chance und die Möglichkeit, uns auf unsere Kunden einzustellen“, meinte Diekamp.
Michael Fuest (Grüne) gab Beeck im vollen Umfang recht und betonte, dass man erst einmal die freien Baulücken in der Stadt auffüllen sollte, anstatt immer neue Wohnbauflächen auszuweisen.
Für Edeltraud Graeßner, SPD, steht die gesamtstädtische Sicht im Vordergrund. Man sollte mit dem neuen Konzept auch Bedarfe wecken dürfen, um mehr Menschen zu einem Umzug nach Lingen zu bewegen.
Außerdem machte die Sozialdemokratin deutlich, dass man in den „alten“ Lingener Stadtteilen auch die älteren Bürger einmal fragen sollten, was die für die nächsten zehn Jahre geplant hätten. „Wenn wir das heute thematisieren, brauchen wir morgen auch nicht ins Blaue planen“, meinte Frau Graeßner.
Allgemein befürwortet wurde die Teilnahme der Stadt Lingen an der Expo Real, der Leitmesse für Wirtschaftsförderer.
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