FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 20.03.2009:

1,7 Mio Euro für neue Sporthalle

Lingener Tagespost - Lokales
bm Lingen. Mit rund 1,7 Millionen Euro wird der Bau einer neuen Zwei-Feld-Sporthalle an der Matthias-Claudius-Schule in Lingen zu Buche schlagen. Am Mittwochabend beschlossen der Planungs- und Bauausschuss zusammen mit dem Sportausschuss der Stadt Lingen, dass die Planungen des Büros Reinders Architekten, Osnabrück, auch möglichst schnell in die Tat umgesetzt werden sollen.
Einstimmig gaben die Ausschüsse den Architekten aus Osnabrück den Vorrang vor einem Entwurf der Architekten Potgeter/Werning, Nordhorn, weil die Osnabrücker der Barrierefreiheit für den Zugang der Halle mehr Augenmerk gewidmet haben.
Hatte man vorher noch mehrheitlich den Entwurf der Nordhorner favorisiert (die Halle sollte drei Meter tief eingegraben werden und wäre dann für gehbehinderte Menschen nur über eine Art Liftsystem zu erreichen gewesen), so wurde dieser Entschluss jedoch durch den engagierten Einspruch von Birgit Kemmer (Bündnis 90/Die Grünen) revidiert.
Seitens der CDU erklärte dazu Stefan Heskamp: „Wir haben uns aufgrund des Plädoyers von Frau Kemmer für die ebenerdige Lösung entschieden, weil auch wir glauben, damit eine absolut barrierefreie Lösung gefunden zu haben.“
Nachdem auch Heinz Willigmann für die SPD sein Okay gegeben hatte, lobte auch Hans-Arno Bavink seitens der FDP die Planungen: „Auch wir plädieren für den Vorschlag aus Osnabrück, weil uns die Argumentation von Frau Kemmer überzeugt hat.“
Daneben schlug der Liberale auch vor, die Verbindung zwischen geplanter Turnhalle und Schule statt durch eine sogenannte „Kalthalle“ lieber mit einer „Warmhalle“ zu realisieren.
Dazu erklärte Stadtbaurat Georg Lisiecki, dass dieser Verbindungstrakt weitere 300 000 Euro kosten werde, diese aber nicht Bestandteil des Beschlusses seien. Darüber müsse noch einmal separat beraten werden.
„Hocherfreut“ zeigte sich Frau Kemmer über das Ergebnis der Beratungen, dass die nun ebenerdig gebaute Halle nicht nur von gehbehinderten, sondern auch von älteren Menschen leichter in Anspruch genommen werden könne.
Zuvor hatte Herbert Greiten, Erster Vorsitzender des ESV, im Rahmen der Bürgerfragestunde eindringlich an Verwaltung und Politik appelliert, sich für den Neubau einer Kegelbahn einzusetzen. Die Planungen für die neue „Emslandarena“ zeigten, dass bei einer Vergrößerung der Hallen die jetzige ESV-Kegelbahn abgerissen werden müsse. Greiten machte nicht nur deutlich, dass „gibt es beim ESV kein Kegeln mehr, verlieren wir wahrscheinlich über 100 Mitglieder“, sondern auch, dass eine Kegelbahn für den Verein„existenziell“ sei.
Verwaltung und Politik versprachen Greiten, sich des nicht unbekannten Problems anzunehmen und weiter „im Auge zu behalten“.
Gefördert wird das Projekt mit 250 000 Euro.
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