FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 14.03.2009:

(Andere) BI Altenlingener Forst

LT vom 14.03.2009 - Lokales
„CDU sollte Augen und Ohren offen für die Stimmung haben“
BI „Pro Altenlingener Forst“ weist Kritik der Christdemokraten zurück – „Selbstverständlich für Arbeitsplätze“ – Morgen Gottesdienst
Lingen. Die Bürgerinitiative (BI) „Pro Altenlingener Forst“ lädt zu einem Wortgottesdienst ein, der am morgigen Sonntag um 17 Uhr am Hohenpfortenweg stattfindet. Sie bittet um rege Beteiligung.
Unterdessen hat die BI in einer Presseerklärung die Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden Werner Schlarmann an der BI (siehe Lingener Tagespost vom 7. März) zurückgewiesen.
In der Pressemitteilung der BI heißt es: „Den Erklärungen der CDU-Stadtratsfraktion zu den Zielen bzw. den Motiven unserer BI ist zu entnehmen, dass der CDU, und namentlich deren Fraktionsvorsitzenden Werner Schlarmann, weiterhin nicht bewusst ist, wie es um ihre Reputation in weiten Teilen der Lingener Bevölkerung bestellt ist.“
Augen und Ohren offen zu haben für die Stimmung bei den Bürgern sollte man von einer Volkspartei erwarten können, meint die BI.
Die BI in eine linke Ecke drängen zu wollen und sie indirekt verantwortlich zu machen für die vorhandene Arbeitslosenquote in Lingen sei absolut nicht nachvollziehbar und sollte in einem demokratischen Miteinander eigentlich nicht vorkommen. „Dass die Arbeitslosenquote, gemessen an anderen Regionen, gering ist, erkennt die Bürgerinitiative sehr wohl an und unterstützt auch das Bestreben, sie weiter zu reduzieren“, heißt es in der Presseerklärung.
Selbstverständlich trete auch die BI für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, alles andere wäre schlicht „Humbug“.
Die BI steht sehr wohl weiterhin zu ihrer Devise „Wald und Arbeitsplätze“ statt „Wald oder Arbeitsplätze“. Der BI gehe es doch einzig und allein darum, notwendige Waldflächen für die Naherholung zu erhalten und stattdessen Standorte für Industrie- und Gewerbeflächen auf unbewaldeten Flächen und/oder fern von jeglicher Wohnbebauung zu schaffen, wenn dafür eine Notwendigkeit bestehe.
Bevor die CDU hier die Tatsachen verdrehe, sollte sie doch einmal mit sich ins Reine kommen und den Lingener Bürgern die drängenden Fragen, die übrigens schon zigmal unbeantwortet blieben, in aller Deutlichkeit beantworten: „Warum muss gerade im Altenlingener Forst ein Industriegebiet entstehen? Das Argument Bahnanschluss überzeugt bei der derzeitigen Strategie der Deutschen Bahn doch keinesfalls. Welche Eile gibt es bei den Abholzungen, wenn doch die Flächen als Vorratsflächen anzusehen sind? Wie viele Arbeitsplätze sind denn in dem bisherigen Logistikzentrum geschaffen worden? Handelt es sich dabei nicht einzig und allein um das derzeit allseits beliebte „Outsourcing-Modell“ großer Firmen mit Nachteilen auch für den Lingener Finanzhaushalt?
Denn die outgesourcten Mitarbeiter werden nach Einschätzung der BI dann doch zu Dumping-Konditionen in neuen Firmen beschäftigt, was natürlich die abzuführende Einkommensteuer an die Kommune deutlich verringert.
„Insofern wird das Argument der Arbeitsplatzschaffung damit ad absurdum geführt.“
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