FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 11.12.2008:

FDP-Antrag abgelehnt: Grundschulbezirke bleiben

Ausschuss lehnt FDP-Antrag mehrheitlich ab

LT vom 11.12.2008 vb Lingen.
Jedes schulpflichtige Kind aus Lingen bzw. dessen Eltern sollen frei entscheiden können, auf welche der 17 Grundschulen es gehen soll. Damit dieses möglich ist, forderte die FDP-Fraktion, die Schulbezirke für die Grundschulen in Lingen zum Schuljahr 2009/2010 aufzuheben (wir berichteten). Mit den Stimmen von SPD und CDU ist der Antrag jetzt im Schulausschuss mehrheitlich abgelehnt worden.
„Durch eine Aufhebung der Schulbezirke gibt es mehr Probleme als Vorteile – auch bei der Schülerbeförderung. Kleinere Schulen werden geschwächt, an einigen Standorten würde es bald keine Grundschule mehr geben“, wiederholte Ratsherr Werner Hartke die ablehnende Haltung der CDU-Fraktion. Auch die Stadtverwaltung hatte zuvor die Aufhebung der Schulbezirke abgelehnt und zusätzlich u. a. auf eine erheblich erschwerte Schulraumplanung und erhöhte Beförderungskosten verwiesen.
Argumente, die FDP-Ratsherr Jens Beeck und auch die Elternvertreterin Regina Brejora nicht nachvollziehen konnten.
Beeck verwies z. B. auf eine Straße in Damaschke, in der die Schulbezirke dafür sorgten, dass „Kinder der rechten Straßenseite nach Brögbern in die Schule und die Kinder der linken Straßenseite in die Damaschker Schule gehen müssen. Aber vorher waren alle gemeinsam in einer Kita-Gruppe. Hier werden soziale Gemeinschaften getrennt.“ Und bei den Kindergärten gebe es ebenfalls keine festen Bezirke und auch keine großen Verwerfungen durch diese Regelung. „Denn für die meisten Eltern zählt bei der Schulwahl vor allem natürlich die räumliche Nähe“, so Beeck. Letztlich half sein engagiertes Werben für den Antrag nicht: Nur Elternvertreterin Regina Brejora, Grünen-Ratsfrau Birgit Kemmer und Beeck stimmten für den Antrag, die CDU- und SPD-Auschussmitglieder lehnten ihn einstimmig ab.
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