FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 11.10.2008:

„Die Fahrt war für uns alle sehr lehrreich“

LT bm Lingen/Emden/Leer/ Amsterdam/Almere. „Diese Fahrt war für uns alle sehr lehrreich, und es ist sicherlich vielen bewusst geworden, dass es auch noch Wohnmöglichkeiten jenseits des freistehenden Einfamilienhauses gibt.“
Diese Ansicht vertrat nicht nur Lingens Stadtbaurat, Georg Lisiecki, sondern unisono alle Teilnehmer einer zweitägigen Fachexkursion des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Lingen. Die Fahrt, die unter dem Motto „Wohnen und Leben am Wasser“ stand, führte über zwei Tage von Lingen aus nach Emden, Leer, Amsterdam und Almere (25 Kilometer östlich von Amsterdam).
Grund für die Reise in den wasserreichen Norden Deutschlands und die benachbarten Niederlande ist der noch zu erschließende Ems-Auen-Park in Reuschberge sowie Lingens Alter Hafen, an dem auch, wenn es an der Zeit ist, eine attraktive Wohnbebauung entstehen könnte.
Während in Emden und Leer eine eher konservative und kleinteilige Wohnbebauung am Wasser (bis auf einige Ausnahmen) in Augenschein genommen werden konnte, wunderte sich manch einer der Exkursionsteilnehmer, mit wie viel architektonischem Mut die Niederländer zum einen ein stark verdichtetes und zum anderen eine sehr kleinteiliges „Wohnen und Leben am Wasser“ in die Tat umsetzten.
Bereits morgens um 9 Uhr ging es mit einem Fachvortrag von Emdens Stadtbaurat Andreas Docter ans „Eingemachte“. Nach einer kurzen Wiedergabe der Stadtgeschichte betonte Emdens Stadtbaurat, dass jede Stadt ihre eigenen „lokalen Chancen“ habe, die nur entdeckt werden müssten. Für Emden heiße das, dass die Stadt zurzeit dabei sei, am Becken des „Neuen Delfts“ in einem Umfeld von Grünanlagen, Bootsliegeplätzen, Restaurants und kleinen Geschäften großzügig geplante Häuser für Singles, junge Familien und reifere Menschen entstehen zu lassen.
In der Stadt Leer wurde mit Hilfe eines Masterplans das sogenannte „Nessegelände“, eine Halbinsel mitten in der Stadt, zu einer maritimen Promenade entwickelt, wie Fachbereichsleiter Jens Bachmann den Lingener Ausschussmitgliedern erläuterte. Der Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner stufte diese Maßnahme als „Jahrhundertprojekt“ für die Stadt Leer ein.
Fachkundig ging es auch in Amsterdam und dessen benachbarter Stadt Almere weiter. Anneke Bokern, freie Architekturjournalistin, machte die Exkursionsteilnehmer nicht nur mit „The Whale“ bekannt, sondern auch mit „Almere-Buiten“, einem hochwertigen Quartier für all diejenigen, denen es in Amsterdam zu eng geworden ist. „The Whale“ beherbergt zum Beispiel 194 Wohnungen, während in Almere-Buiten fünf bis zehn gleichartige Ein- und Zweifamilienhäuser in leicht verdichteter Bauweise nebeneinander stehen.
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