FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 19.09.2008:

Neubau Raffineriestraße positiv begleiten

Lingener Tagespost 19.09.2008; bm
Reinhold Diekamp: Verlegung Raffineriestraße dringend erforderlich
Grüne und SPD meinen, dass neue Trasse überflüssig sei – Beeck: Neubau positiv begleiten
bm Lingen. Trotz der vier Gegenstimmen von SPD, FDP und Grünen beschlossen die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Lingen die Ausschreibung für die Abbruchphase II in der Scharnhorst-Kaserne. Die Gesamtsumme für die Abbruchphase II beläuft sich auf 1 829 000 Euro.
Abgebrochen werden sollen unter anderem auch die ehemalige Kantine, die Heizzentrale und das Mannschaftsheim – Gebäude die zuvor als „gegebenenfalls erhaltenswert“ eingestuft worden waren.
Einstimmig beschloss der Ausschuss, das Unteroffiziersheim und das Offiziersheim zu erhalten und in die Plankonzeption für den Emsauenpark zu integrieren. Direkt dazu machte Stadtbaurat Georg Lisiecki aber auch deutlich, dass das Offiziersheim nur äußerlich noch gut aussehe. Dennoch solle zunächst der Versuch unternommen werden, dass Gebäude für eine Gastronomie zu vermarkten.
Gegen den Abbruch des Mannschaftsheims und weiterer ehemaliger Unterkünfte sprach sich unter anderen Heinz Willigmann (SPD) aus, der nach wie vor forderte, hier für die in Lingen Studierenden preiswerten Wohnraum zu schaffen.
Schulterschluss zeigten SPD und Grüne auch in Sachen „Verlegung der Raffineriestraße“. Sie sprachen sich gegen eine entsprechende Baumaßnahme aus. Begründung: Wald würde vernichtet, die Tierwelt belastet, und ohnehin sei die Straße überflüssig.
Demgegenüber betonte Stadtbaurat Georg Lisiecki, dass die Straße von der BP Raffinerie dringend benötigt werde, um zukünftigen Sicherungsaspekten gerecht zu werden und um die Möglichkeit zu haben, sich zu erweitern.
Als „dringend erforderlich“ forderte Reinhold Diekamp (CDU) die Verlegung der Raffineriestraße. Das würde nicht nur zu einer Entlastung der Straßen in Altenlingen führen, sondern gewährleiste auch, dass unter anderem die zu erwartenden Verkehre aus dem Industriegebiet Ochsenbruch und der B 213 entflochten würden.
Als ein „Luxusproblem“ wertete Jens Beeck (FDP) die Diskussion um die Verlegung der Raffineriestraße. Für den Freidemokraten stand es außer Frage, dass man diese Maßnahme, im Interesse der Stadt, positiv begleiten sollte, obwohl die Einschnitte natürlich gravierend seien.
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