FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 16.07.2008:

Viel Lob für Mütterzentrum

MT vom 16.07.2008
tb Meppen.
Vertreter der FDP haben sich gestern im Mütterzentrum Meppen über das Konzept zur Kinderbetreuung informiert. Einhelliger Tenor unter den Politikern: Der flexible Ansatz der Einrichtung entspricht den Vorstellungen der Freien Demokraten. An dem Besuch in der Meppener Magaretenstraße nahmen neben dem Bundestagsabgeordneten Hans-Michael Goldmann auch Vertreter der Kreis-FDP teil, unter ihnen Kreistagsmitglied Jens Beeck sowie die Meppener Stadträte Clemens-Paul Schulte und Frank Hofkamp.

Empfangen wurden sie von der ehrenamtlichen Leiterin des Mütterzentrums, Marga Pradel, der Vorsitzenden des Trägervereins Claudia Wobbe sowie Maria Husmann.
Pradel und Wobbe stellten kurz die Entwicklung des Mütterzentrums vor, das 1988 aus Krabbelgruppen entstanden war. Danach wurde ehrenamtlich die Arbeit ausgeweitet – inzwischen besteht neben dem Mütterzentrum die Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder flexibel von Fachkräften betreuen zu lassen. Anlass des aktuellen FDP-Besuches war das Vorhaben des Mütterzentrums, eine Kinderkrippe zu eröffnen.

Marga Pradel und Claudia Wobbe betonten, die Voraussetzungen für die Einrichtung der Krippe mit 15 Plätzen und festen Betreuungszeiten seien im Mütterzentrum gut. Das Gebäude in der Margaretenstraße gehöre dem Landkreis Emsland und werde mietfrei zur Verfügung gestellt. Instand gehalten werde es vom Mütterzentrum selbst („häufig ehrenamtlich“), größere Maßnahmen würden seitens des Landkreises getragen. Derzeit liefen die Umbauarbeiten für die Einrichtung der Krippe, die aber wenig aufwendig seien.

Ausführlich diskutierten alle Beteiligten über die rechtlichen Voraussetzungen und die Stellung des Mütterzentrums im Netz verschiedener Einrichtungen zur Kinderbetreuung. Deutlich wurde, dass die Arbeit derzeit zwar von allen Fraktionen im Meppener Stadtrat, der Stadtverwaltung und dem Landkreis unterstützt wird, die Finanzierung des MüZe-Angebotes aber schwierig ist. „Wir fallen nicht in die Kategorie Kindertagesstätte, was mehr Zuschüsse ermöglichen würde, sondern sind derzeit eine ‚sonstige Einrichtung‘“, betonte Pradel.

Trotz vieler Unwägbarkeiten sei das Mütterzentrum seit einigen Jahren selbst Arbeitgeber für eine halbe Stelle und greife zudem auf öffentlich finanzierte Arbeitskräfte zurück. In Zukunft solle die flexible Kinderbetreuung im Mütterzentrum weitergeführt werden, das Krippenangebot mit Kernbetreuungszeiten von 8 bis 14 Uhr an fünf Tagen pro Woche solle hinzukommen. „Unsere Erfahrungen in der flexiblen Kinderbetreuung sind gut“, ergänzte Pradel. „Wir geben sie gerne weiter, auch der Politik, die ja gerade für mehr Kinderbetreuung eintritt.“
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