FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 31.05.2008:

„Nie wieder Fluglärm über Schapen“

LT vom 31.05.2008
„Nie wieder Fluglärm über Schapen“ – so lautet nach wie vor die Devise der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Schapen“. Jahrzehnte hätten die Bürger die Belastungen vom nahe liegenden ehemaligen Militärflugplatz in Dreierwalde ertragen müssen.
„Nach dem Abzug der Bundeswehr hat sich die Lebensqualität in Schapen wesentlich verbessert“, betonte BI-Vorsitzender Harry ter Heide in einem Gespräch mit unserer Zeitung. „So soll es bleiben, und deshalb werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen jegliche Planung kämpfen, wieder
Flugzeuge in Dreierwalde starten und landen zu lassen“, betonte ter Heide.
Gleichzeitig informierte der Vorsitzende die Vorstandsmitglieder über ein Telefongespräch mit Jürgen Wegner vom Büro „Creativ Consulting Management“ in Sonsbeck. Dabei habe Wegner ihm erklärt, dass das Projekt „Kontraktlogistikflugplatz auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Dreierwalde“ nicht weiter verfolgt werde, erläuterte ter Heide.
Diese Information nahmen die BI-Mitglieder mit Genugtuung auf. Damit scheine zumindest vorerst eine befürchtete hohe Fluglärmbelastung für die Schapener Bürger abgehakt werden zu können.
„Gleichwohl trauen wir dem Braten noch nicht“,
betonte Franz Konen. Es müsse befürchtet werden, dass ein anderes Konzept auf den Tisch gelegt werde, so lange es keine konkreten Alternativplanungen für das Areal des ehemaligen Militärflugplatzes gibt. Hier seien insbesondere Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker gefordert, das Gelände so zu überplanen, dass Gewerbebetriebe sich hier ansiedeln können. Interesse bestehe, wies Martin Hagemann auf entsprechende Anfragen hin.
In dem Zusammenhang wurde auch betont, dass die Maschinenfabriken Bernard Krone aus Spelle provisorisch einen Teil des vor der Haustür liegenden Areals für die Aus- und Weiterbildung auf Krone-Hightech-Landmaschinen und Nutzfahrzeugen nutzt. „Wenn aber kein konkretes Konzept für die Folgenutzung vorgelegt wird, kann doch kein Unternehmen entsprechend langfristig planen, geschweige denn investieren“, so der Vorwurf von ter Heide an die Politik.
Druckversion Druckversion 
Suche

Jens Beeck - Unser Abgeordneter in Berlin


FREI-BRIEF

Mitglied werden