FDP Emsland-Süd

Pressemitteilungen vom 11.01.2007:

Umweltminister Sander, Beeck und Ganseforth bei Krone in Spelle

NOZ - Kreis Emsland
Krone baut neue Farbgebungsanlage
el Spelle.
Die neue Farbgebungsanlage der Maschinenfabriken Krone in Spelle stand gestern im Mittelpunkt des Interesses beim Besuch des niedersächsischen Umweltministers Sander (FDP). Krone-Geschäftsführer Siegfried Wickert stellte das Konzept vor, das mit einem Investitionsvolumen von rund 13 Millionen Euro im September betriebsbereit sein soll.

Als gelernter Landwirt kenne er das Unternehmen Krone schon von Kindesbeinen; er habe die Entwicklung in den vergangenen Jahren immer mit sehr großem Interesse verfolgt, zeigte sich der Minister beeindruckt.

Über den aktuellen Stand informierte Wickert den Umweltminister, der von den FDP-Kreistagsabgeordneten Jens Beeck (Lingen) und Heinrich Ganseforth (Heede) begleitet wurde.

Ein Grund für den Geschäftserfolg sei eine "Innovationsoffensive", erläuterte Wickert. Krone setze auf Forschung und Entwicklung und habe im Geschäftsjahr 2005/2006 rund 13,5 Millionen Euro dafür bereitgestellt. 60 Ingenieure und 35 Mitarbeiter seien mit der Entwicklung neuer Produkte beschäftigt. In dem Zusammenhang wies der Geschäftsführer darauf hin, dass Krone zurzeit über 100 junge Leute ausbildet.

Die neue Farbgebungsanlage sei erforderlich, weil die aus dem Jahr 1994 stammende Anlage die derzeitigen Kapazitäten nicht mehr bewältigen könne. Die Anlage werde nach den modernsten Erkenntnissen konzipiert, auch unter Umweltaspekten, so Geschäftsführer Wickert. Ausdrücklich wies er darauf hin, dass beim Betrieb keinerlei Schadstoffe anfallen. Abluft werde über ein Blockheizkraftwerk für den Wärmebedarf genutzt.

Minister Sander zeigte sich zuversichtlich, dass der Einsatz moderner Umwelttechnik von den Kunden letztlich honoriert werde.

Auf die Frage von Sander nach den geplanten Aktivitäten in der Türkei betonte Geschäftsführer Wickert, der im Unternehmen auch für Auslandsaktivitäten zuständig ist, dass Krone insbesondere aus Kostengründen gezwungen sei, näher am Markt zu sein: "Krone sieht im Osten die wichtigsten Zukunftsmärkte." Gegenwärtig würden gemeinsam mit dem türkischen Partner Antworten auf zahlreiche Fragen, beispielsweise zur Infrastruktur, erkundet. Erst nach der endgültigen Beurteilung werde man entscheiden.
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